Gehaltserhöhung Rechner

Altes & neues Gehalt → Prozentsatz. Oder Altes + % → Neues. Mit Monats- & Jahresdifferenz.

Modus 1: Altes + Neues Gehalt → Prozentsatz
€
€

Modus 2: Altes Gehalt + Prozentsatz → Neues Gehalt
€
%
—
Ergebnis
—
Gehalt vor/nach Erhöhung
Altes GehaltNeues Gehalt

Kurz erklärt

Die Gehaltserhöhung in Prozent = (Neu − Alt) / Alt × 100. Beispiel: 3.200 € → 3.360 € = +160 € = +5 %. Monatlich 160 € mehr, jährlich 1.920 € mehr. Unser Rechner zeigt beides: % und Euro-Differenz pro Monat/Jahr.

Formeln & zwei Rechenmodi

Modus A: Altes & Neues Gehalt bekannt → %

Erhöhung % = (Neues − Altes) / Altes × 100
Monatsdiff. = Neues − Altes
Jahresdiff. = Monatsdiff. × 12

Modus B: Altes Gehalt + % bekannt → Neues

Neues = Altes × (1 + %/100)
Monatsdiff. = Neues − Altes
Jahresdiff. = Monatsdiff. × 12

Was ist eine übliche Gehaltserhöhung?

Es gibt keine gesetzliche Vorgabe. Orientierungswerte (keine Garantie, Branchen/Region/Unternehmen stark unterschiedlich):

SituationTypischer Rahmen
Jährliche Anpassung (Inflation/Leistung)2 – 4 %
Gute Leistung / Mehrverantwortung5 – 10 %
Beförderung / Stellenwechsel10 – 20 %+
Branchen mit Fachkräftemangeloft höher

Quellen: Entgeltatlas BA, Branchenberichte, Tarifverträge. Individuell stark schwankend.

5 Verhandlungstipps

  1. Vorbereitung: Marktdaten sammeln (Gehaltstabellen, Portale), eigene Leistungen dokumentieren (Zahlen, Projekte, Einsparungen).
  2. Konkrete Zahl nennen: Nicht „etwas mehr“, sondern „Ich möchte 7 % mehr, das sind ca. 220 €/Monat“ – wirkt professioneller.
  3. Gesamtpaket betrachten: Wenn Grundgehalt nicht geht: variable Anteile, Weiterbildung, Homeoffice, mehr Urlaub, Firmenwagen, BAV.
  4. Timing: Nach erfolgreichem Projekt, vor Budgetplanung (oft Herbst), nicht in Krisenzeiten.
  5. Alternativen haben: Externes Angebot (nur wenn ernst gemeint) stärkt Position. Bleib freundlich, nicht drohen.

3 Rechenbeispiele

Beispiel 1: Standarderhöhung

Alt: 3.200 €, Neu: 3.360 €

  • Differenz = 160 €
  • % = 160 / 3.200 × 100 = +5 %
  • Monatlich: +160 € | Jährlich: +1.920 €

Beispiel 2: Zielprozentsatz gegeben

Alt: 2.800 €, gewünscht: +8 %

  • Neues = 2.800 × 1,08 = 3.024 €
  • Monatsdiff. = 224 €
  • Jahresdiff. = 2.688 €

Beispiel 3: Beförderung mit Verantwortung

Alt: 4.000 €, Neu: 4.800 €

  • Differenz = 800 €
  • % = 800 / 4.000 × 100 = +20 %
  • Monatlich: +800 € | Jährlich: +9.600 €

Häufige Fragen

Nein, es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf Gehaltserhöhung (außer tarifvertraglich oder bei Mindestlohnanpassung). Es ist Verhandlungssache.

Nicht 1:1. Durch Steuerprogression und Sozialversicherung bleibt netto oft nur ca. 50–60 % der Bruttoerhöhung. Beispiel: +200 € brutto → ca. +110 € netto (Steuerklasse 1, keine Kinder).

Immer Brutto. Netto hängt von Steuerklasse, Kinderfreibeträgen, KV-Beitrag ab – der Arbeitgeber kann das nicht genau steuern. Verhandle Brutto, rechne selbst aus, was netto ankommt.

Einmalzahlung (Bonus) erhöht nicht das Grundgehalt. Nächstes Jahr startest du wieder vom alten Sockel. Bestehe auf dauerhafter Erhöhung (Grundgehalt), Bonus nur als Zusatz.

Gleich: (Neuer Stundenlohn − Alter) / Alter × 100. Bei Monatsgehalt mit fixer Stundenzahl identisch. Bei variablen Stunden: Monatsgehalt vergleichen.